In der Presse und den Medien ...

Hamburger Abendblatt, 2017

Einvernehmliche Trennungen, vernünftige Lösungen

Die Hamburger Anwaltskanzlei Dr. Andrae, Kaden, Reuscher & Collegen hat sich auf Scheidungen, Familien- und Erbrecht spezialisiert

Gut jede dritte Ehe wird in Deutschland geschieden. Für viele fühlt sich eine Trennung wie persönliches Versagen an – und schürt Ängste vor der Zukunft. Dabei bedeutet sie auch oft den Beginn eines besseren Lebens: Wie eine Scheidung möglichst schnell vonstatten geht und warum eine gute Beratung so wichtig ist, sagt Dr. Nadine Rumpke, eine von vier Fachanwälten/innen und insgesamt acht Anwälten/innen für Familienrecht aus der Hamburger Anwaltskanzlei Dr. Andrae, Kaden, Reuscher & Collegen:

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Wie lange dauert eine Scheidung?

Mandanten möchten eine Scheidung häufig jetzt und bis morgen. Daraus wird leider nichts. Zum einen muss man das Trennungsjahr abwarten, um einen Scheidungsantrag stellen zu können. In getrennten Haushalten müssen die Eheleute währenddessen noch nicht gewohnt haben. Eine Härtefallentscheidung ist nur in ganz begrenzten Ausnahmeentscheidungen möglich.

Zum anderen dauert es einige Monate, bis der Versorgungsausgleich geregelt ist: bis der Richter also die Rentenanrechte und Rentenerwerbsaussichten der Ehepartner auseinandergerechnet hat.

Wir versuchen, Ihren familienrechtlichen Fall trotzdem in möglichst kurzer Zeit abzuarbeiten und kurzfristig zu einvernehmlichen Lösungen zu gelangen, um ihr Nervenkostüm zu schonen. Ein Irrglaube ist es, Scheidungsanwälte würden mehr verdienen, wenn sich eine Auseinandersetzung in die Länge zieht. Die Rechtsanwaltskosten richten sich weder nach der Dauer des Verfahrens noch nach der Häufigkeit unserer Korrespondenz. Um auch komplizierte Fälle kurzfristig klären zu können, arbeiten wir eng mit Steuerberatern und Notaren zusammen.

Wie oft muss ich vorbei kommen?

Entscheidend ist der erste Termin: Man sollte am besten allein kommen und ein bis zwei Stunden einplanen, um den gesamten Fall zu besprechen: Wann kann der Scheidungsantrag gestellt werden? Welche Unterlagen sind erforderlich? Welche Ansprüche kann der Mandant geltend machen? Für Fragen sind wir auch danach jederzeit offen: die Beratung kann persönlich, telefonisch oder auch per Mail erfolgen. Manchmal wird noch ein Gespräch mit dem gegnerischen Rechtsanwalt und Ehepartner vereinbart, um über gegenseitige Zugeständnisse zu sprechen. In 75 Prozent der Fälle kriegen wir eine außergerichtliche Einigung hin. Nur 25 Prozent der Paare streiten sich vor Gericht weiter – dann geht es meist um Unterhaltsforderungen.

Kommt man auch ohne Anwalt klar?

Ich kann nur jedem raten, sich anwaltlich beraten zu lassen – und zwar unbedingt von einem Fachanwalt für Familienrecht, der mit der gesamten Materie vertraut und dem gegnerischen Anwalt somit gewachsen ist.

Einige meinen, auf eine Rechtsberatung verzichten zu können ¬und sich stattdessen in einem vermeintlich günstigeren Mediationsverfahren einig zu werden. Aus Erfahrung weiß ich aber: das klappt in den seltensten Fällen, denn die Interessen sind bei einer Scheidung einfach zu konträr, als dass man sie mit einem Schiedsrichter allein in Einklang bringen könnte. Davon abgesehen braucht man ohnehin einen Anwalt, denn nur er darf ein Scheidungsverfahren durchführen. Am Ende zahlt man also doppelt.

Verlassen Sie sich auf unsere Erfahrung: Es braucht stringente Verhandlungen und eine klare Kenntnis darüber, was wem zusteht. Nach der Erstberatung sagen uns viele Mandanten, dass sich ihr Gefühlschaos lichtet und sie dankbar dafür sind, nun eine Struktur im weiteren Procedere zu erkennen.

Wie teuer wird's?

Die Kosten eines Scheidungsverfahrens richten sich nach dem Gegenstandswert der Scheidung. Dieser wird aus dem Einkommen der Ehepartner und deren Vermögen ermittelt. Verdienen die Eheleute beispielsweise jeder 1500 Euro netto im Monat und besitzen kein Vermögen, dann fallen etwa 1850 Euro für den Anwalt an. Die Gerichtskosten betragen rund 550 Euro. Je mehr Sie verdienen, desto kostspieliger wird die Scheidung. Streiten sich die Parteien vor Gericht weiter – zum Beispiel um den Zugewinn, das Sorge- oder Umgangsrecht – wird es auch teurer.

In unserer Kanzlei ist grundsätzlich eine Ratenzahlung möglich. Alternativ können wir bei Gericht eine Verfahrenskostenhilfe für Sie beantragen.

Wie regelt man das Sorgerecht und den Unterhalt?

Nach einer Scheidung gilt das gemeinsame Sorgerecht: Das heißt, Mutter und Vater kümmern sich auch weiterhin gemeinsam um die Kinder und treffen alle wichtigen Entscheidungen zu Erziehung, Schule, Wohnort etc. zusammen. Nur wenn ein Partner freiwillig verzichtet oder erfolgreich klagt, erhält ein Elternteil das alleinige Sorgerecht. Wie oft die Kinder den getrennt lebenden Elternteil sehen, besagt dagegen das Umgangsrecht. Dieses muss zwischen den Parteien gesondert vereinbart werden. Die Höhe des Unterhalts richtet sich danach, wie viel der getrennt lebende Elternteil verdient, in der Regel der Vater.

Wer kriegt was?

Alles, was ein Partner mit in die Ehe gebracht hat, bleibt in seinem Besitz. Was während der Ehe erworben wurde, wird möglichst gerecht aufgeteilt. Der eine kriegt den Fernseher, der andere die Waschmaschine. Einer den Esstisch, der andere das Sofa. Die meisten Paare schaffen es ohne richterliche Hilfe, ihren Besitz auseinander zu dividieren. Kniffliger kann es beispielsweise werden, wenn um Immobilien gestritten wird: Gehörte sie einem der Partner schon vor der Ehe – und hat sie während der Ehe eine beträchtliche Wertsteigerung erfahren – dann fällt der Wertzuwachs sehr wohl in den Zugewinn. Und die Berechnung wird kompliziert. Bei uns sind Sie aber in guten Händen: Mit vier Fachanwälten haben wir über hundert Jahre Berufserfahrung. Gemeinsam kommen wir zu einer guten Lösung.

Fotos: © Dr. Andrae, Kaden, Reuscher & Collegen

Hamburger Abendblatt, 2017

Termin vereinbaren: 040 - 68 91 46 82
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